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Mitten in der Nacht wird der Nordexpress auf offener Strecke von zwei Männern
angehalten, deren Aussehen nur einen Schluss zulässt: Sherlock Holmes, der
berühmte Detektiv, und sein Freund Dr. Watson sind unterwegs, ausgezogen,
um eine verwickelte Aufgabe zu lösen, die sie selbst noch nicht kennen.
Jetzt geht es erst einmal darum, behagliche Betten im Schnellzug zu besorgen.
Und das gelingt ohne Mühe, denn wer kennt sie nicht, die beiden Herren. Auch
die Schurken kennen sie natürlich, die die beiden jungen Damen Jane und Mary
Berry belästigt haben, die Notbremse ziehen und das Weite suchen. Mit
halbstündiger Verspätung trifft der Zug in der überfüllten Stadt Paris ein.
Auch im Palace-Hotel lösen die beiden Detektivgäste Rätselraten und bei den
Gästen Madame Ganymar und Monsieur Lapin Angst und Unsicherheit aus. Als das
Gerücht aufkommt, die berühmten Mauritius-Marken, Prunkstücke der Ausstellung,
seien Fälschungen, werden die Detektive um Hilfe gebeten. Die Recherchen
beginnen auf dem Schloss des verstorbenen Professors Berry, der nun als einer
der gerissensten und geschicktesten Fälscher des Jahrhunderts entlarvt wird.
Dies erklärt auch das Interesse der Zug-Schurken an den Berry-Töchtern, die als
Universalerbinnen jetzt vor dem Nichts stehen. Eine weitere Spur führt zum Leihhaus
Lombard, dem Hauptquartier der Fälscherbande von Madame Ganymar und Monsieur Lapin, die
ausgerechnet die Super-Detektive in eine raffinierte Falle locken können. Und dennoch
gelingt es dabei, die echten Mauritius-Marken zu sichern. Ein heftiger Schusswechsel
alarmiert die Polizei. Sie nimmt die Bande und eine große Menge Falschgeld in
Empfang, aber auch die längst stadtbekannten Detektive, deren Identität als Holmes
und Dr. Watson angezweifelt wird. In einem großen Prozess beweisen sie, sich nicht
ein einziges Mal als solche ausgegeben zu haben, wohl aber wegen ihres Aussehens
mit einem Fall betraut worden zu sein, der nun gelöst ist: Die Briefmarken sind
wieder da, und zwar die echten. Der Staatsanwalt aber lässt nicht locker. Er
will die Rechte des einzigen Geschädigten wahren, des Schriftstellers Sir Arthur
Conan Doyle.
Doch den stört das alles überhaupt nicht, im Gegenteil: Er quittiert das
Geschehen nur mit schallendem Lachen.
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