Film: Der Mann, der Sherlock Holmes war

 


 Titel  Der Mann, der Sherlock Holmes war
 Land  Deutschland
 Jahr  1937
 Genre  Krimi
    Komödie
 Länge Fernsehen  106 min.
 FSK Fernsehen  12
 Regie  Karl Hartl
 Kamera  Fritz Arno Wagner
 Buch / Drehbuch  Robert A. Stemmle
    Karl Hartl
 (Roman-) Vorlage  Sir Arthur Conan Doyle
 Musik  Hans Sommer
 Video  s/w
 TV-Ausstrahlungen  9. März 2002, 23 Uhr 30 in NDR
    12. April 2007, 9 Uhr in WDR
 Darsteller  Hans Albers als Sherlock Holmes
    Heinz Rühmann als Dr. Watson
    Marieluise Claudius als Mary Berry
    Hansi Knoteck als Jane Berry
    Hilde Weissner als Madame Ganymar
    Siegfried Schürenberg
    Paul Bildt
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    VHS-Cassette PAL FSK-12
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Mitten in der Nacht wird der Nordexpress auf offener Strecke von zwei Männern angehalten, deren Aussehen nur einen Schluss zulässt: Sherlock Holmes, der berühmte Detektiv, und sein Freund Dr. Watson sind unterwegs, ausgezogen, um eine verwickelte Aufgabe zu lösen, die sie selbst noch nicht kennen. Jetzt geht es erst einmal darum, behagliche Betten im Schnellzug zu besorgen. Und das gelingt ohne Mühe, denn wer kennt sie nicht, die beiden Herren. Auch die Schurken kennen sie natürlich, die die beiden jungen Damen Jane und Mary Berry belästigt haben, die Notbremse ziehen und das Weite suchen. Mit halbstündiger Verspätung trifft der Zug in der überfüllten Stadt Paris ein. Auch im Palace-Hotel lösen die beiden Detektivgäste Rätselraten und bei den Gästen Madame Ganymar und Monsieur Lapin Angst und Unsicherheit aus. Als das Gerücht aufkommt, die berühmten Mauritius-Marken, Prunkstücke der Ausstellung, seien Fälschungen, werden die Detektive um Hilfe gebeten. Die Recherchen beginnen auf dem Schloss des verstorbenen Professors Berry, der nun als einer der gerissensten und geschicktesten Fälscher des Jahrhunderts entlarvt wird. Dies erklärt auch das Interesse der Zug-Schurken an den Berry-Töchtern, die als Universalerbinnen jetzt vor dem Nichts stehen. Eine weitere Spur führt zum Leihhaus Lombard, dem Hauptquartier der Fälscherbande von Madame Ganymar und Monsieur Lapin, die ausgerechnet die Super-Detektive in eine raffinierte Falle locken können. Und dennoch gelingt es dabei, die echten Mauritius-Marken zu sichern. Ein heftiger Schusswechsel alarmiert die Polizei. Sie nimmt die Bande und eine große Menge Falschgeld in Empfang, aber auch die längst stadtbekannten Detektive, deren Identität als Holmes und Dr. Watson angezweifelt wird. In einem großen Prozess beweisen sie, sich nicht ein einziges Mal als solche ausgegeben zu haben, wohl aber wegen ihres Aussehens mit einem Fall betraut worden zu sein, der nun gelöst ist: Die Briefmarken sind wieder da, und zwar die echten. Der Staatsanwalt aber lässt nicht locker. Er will die Rechte des einzigen Geschädigten wahren, des Schriftstellers Sir Arthur Conan Doyle. Doch den stört das alles überhaupt nicht, im Gegenteil: Er quittiert das Geschehen nur mit schallendem Lachen.

 
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aktualisiert am 1994-01-01...2007-05-14 durch JSD