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Kommissarin Klara Blum ist bester Laune. Mit ihrem Ehemann, Kriminaldirektor
Martin Blum, und den Kollegen feiert sie das Sommerfest der Polizeidirektion
Konstanz. Da zerstört eine Nachricht die Stimmung: Auf der Halbinsel Hallnau
wurde ein zehnjähriger Junge tot aufgefunden. Klara Blum eilt los und Martin,
normalerweise eher Innendienstler, kommt mit.
Auf der anderen Seeseite treffen die Blums auf Spuren des verheerenden Feuerbrandes,
der sich auf den Apfelplantagen rund um den See ausgebreitet hat. Der Rauch der
verbrennenden Bäume und der Lärm der Sägen künden schon von weitem von der Misere
der Apfelbauern.
Am Fundort der Leiche wartet Bülent Îsi auf die Kommissarin. Bülent ist
Streifenbeamter, wartet aber sehnsüchtig auf seine große Chance. Den mutmaßlichen
Täter hat er bereits festgesetzt. Es ist der 25-jährige Wolfi Osburg, der neben
dem toten Butz gefunden wurde. Wolfi gilt als "besonders": Er ist zurückgeblieben,
redet kaum und hat häufig mit Butz gespielt. Und er weist dieselben Teerspuren
auf wie Butz. Wolfi, der völlig verstört wirkt, wird zum Hauptverdächtigen.
Doch während des Transports nach Konstanz gelingt es ihm zu fliehen. Ausgerechnet
Kripochef Blum ist durch seine Nachlässigkeit dafür verantwortlich. Klara löst die
Fahndung aus.
Osburg Senior, der Vater von Wolfi, ist ein einflussreicher Mann in der Region.
Er baut nicht nur selbst Obst an, sondern verkauft auch Düngemittel und Chemikalien
an die kleineren Bauern. Osburg gibt sich lautstark überzeugt davon, dass sein
Sohn niemandem etwas zuleide tun könne und will seine Macht ausspielen, um an
der Suche nach seinem Sohn beteiligt zu werden. Um den Vater zu beruhigen, bietet
der ältere Sohn Hanno seine Hilfe bei der Suche nach Wolfi an. Klara ist nicht
begeistert, einen Zivilisten an der Fahndung zu beteiligen, aber sie kann Hannos
Überzeugungskraft nicht widerstehen. Als die Ermittler sich auf Wolfis Spuren
setzen, ist Hanno dabei, argwöhnisch von Martin beobachtet.
Der Druck erhöht sich, als Wolfi an einer Tankstelle eine junge Frau zur
Herausgabe ihres Wagens zwingt. Jetzt haben sie es mit einem Entführer zu tun,
denn in dem Wagen schlief die siebenjährige Biene. Klara ist beunruhigt: Schon
wieder hat Wolfi ein Kind in seiner Gewalt.
Während sie zur Vorsicht rät, ruft Martin, der seine Panne wieder wettmachen
will, eine Großfahndung aus. Polizeiwagen und Hubschrauber treiben Wolfi auf
einem Stoppelfeld in die Enge und damit in Panik. Als einer der Polizisten
auf ihn schießt, verschärft sich die Situation. Beherzt stellt sich Klara
gegen ihren Mann. Sie bläst die Großfahndung ab und übernimmt das Kommando.
Gemeinsam mit Hanno Osburg und den Bauern der Umgebung plant sie eine Falle
für den Flüchtigen.
Während Klara auf Hannos Unterstützung baut, entdeckt Martin, wieder eingetroffen
im Präsidium, einen verblüffenden Zusammenhang. Plötzlich präsentiert sich der
Fall in einem neuen Licht, bestehen ernste Zweifel an der Täterschaft Wolfis.
Wer aber ist dann für den Tod des kleinen Butz verantwortlich? Martin Blum macht
einen fatalen Fehler, als er noch einmal zum Hof der Osburgs aufbricht. [ARD]
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