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Der Anrufer, so Derricks und Kleins einhelliger Eindruck, war betrunken. Wenn
ihm in allernächster Zeit etwas zustoßen werde, solle sich die Polizei an seinen
Geschäftspartner Roland Kranz halten. Der könne über die Leute, die ihn dann auf
dem Gewissen hätten, Auskunft geben. Weitere Einzelheiten konnten die beiden
Beamten nicht erfahren, weil der mysteriöse Anrufer, der sich Konrad Breuer
nannte, aufgelegt hatte. Vorsichtshalber blieb seine auf Band gesprochene Stimme
ungelöscht. Schon im Verlauf des nächsten Morgens sieht sich Derrick genötigt,
Breuers Stimme von neuem abzuhören. Denn der Grafiker ist tatsächlich tot;
ertrunken in seinem im Isarkanal verunglückten Auto. Die Untersuchung der
Blutwerte ergibt einen Alkoholspiegel von 2,3 Promille, erkennbare Fremdeinwirkungen
können jedoch nicht festgestellt werden. Also bloß ein Verkehrsunfall mit tödlichem
Ausgang und kein Mord? Derrick hätte keine Zweifel, das anzunehmen, wenn da nicht
die Mitteilung des Toten auf dem Tonband wäre. [ZDF]
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