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Nach 25 Jahren der Trennung sehen sich Ruth und Gregor Wegmüller im Haus ihres
Onkels wieder. Hier hatten einst ihre drei Familien unter einem Dach gewohnt.
Sie sind Cousin und Cousine, und als sie sich das letzte Mal sahen, da waren
sie noch Kinder. Vieles hat sich seitdem verändert, denn ihre Familien waren
damals im Streit auseinander gegangen und Ruths Eltern nach Frankfurt gezogen,
während sich die Eltern von Gregor in Rom niederließen. Inzwischen aber sind
alle Angehörigen gestorben, und der Grund, weshalb sich die beiden jetzt nach
so langer Zeit treffen, ist, dass ihr Onkel vor einigen Tagen auf mysteriöse
Weise ums Leben gekommen ist.
Arnold Wegmüller war Fabrikbesitzer, der seiner Nichte und seinem Neffen nun
ein ansehnliches Vermögen hinterlässt. Sein Tod, so rekonstruiert Oberinspektor
Derrick den Tathergang, gleicht einer Hinrichtung. Nicht weit von seinem Haus
entfernt wurde der 63-Jährige unter irgendeinem Vorwand dazu veranlasst, seinen
Wagen anzuhalten. Vermutlich hat der Täter dann die Tür aufgerissen und sofort
auf ihn geschossen.
Da Mörder und Motiv weiterhin unbekannt bleiben, geht Derrick schließlich der
Frage nach, ob eventuell die beiden Nutznießer - entweder allein oder zusammen
in den Fall verstrickt sind. Mord auf Bestellung? Alles scheint möglich zu sein,
auch wenn Anna Hilferding, die Haushälterin des Toten, der Kripo mitteilt, dass
Herr Wegmüller mehr Feinde als Freunde besessen hatte.
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