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Die Ehe des Professors Johan und der Anwältin Marianne entwickelt sich zu einem
Psychodrama der Leidenschaften und zu einer Hölle des Zynismus.
Szene 1: Marianne und Johan schlichten eines Abends den Streit eines Ehepaares.
Wochen später wird Marianne schwanger, Johan reagiert reserviert. Am Ende langer
Diskussionen steht die Entscheidung für eine Abtreibung.
Szene 2: Marianne wehrt sich gegen die Besuche bei den Eltern und Schwiegereltern.
Als sie im Büro einer Mandantin zuhört, die sich nach 20 Jahren scheiden lassen
will, entsteht ein plötzliches Unbehagen bei ihr. Ein Gespräch mit Johan über ihre
sexuelle Beziehung endet in Verwirrung und Verdrängung.
Szene 3: Johan teilt Marianne mit, dass er sich in Paula verliebt habe und sich
trennen möchte. Nach einer Nacht mit heftigen Szenen demütigt sich Marianne bis
zum Äußersten, aber Johan ist zu keiner Konzession bereit.
Szene 4: Nach acht Monaten treffen sich Marianne und Johan zu einem Essen. Er
will eine Gastprofessur in Amerika annehmen und dadurch Paula loswerden, deren
Liebe ihm unterträglich geworden ist. Beide sind ängstlich, verletzbar und werden
von einem sexuellen Verlangen gequält. Aber der Versuch, wieder zueinander zu
finden, schlägt fehl.
Szene 5: Marianne und Johan stehen vor der Scheidung. Doch während Marianne
Zuversicht wiedergefunden hat, haben sich Johans Pläne zerschlagen. Plötzlich
sträubt er sich gegen eine Scheidung, und es kommt zu einem fürchterlichen Streit.
Schließlich unterschreiben sie den Scheidungsvertrag.
Szene 6: Nach Jahren trifft sich Johan mit Marianne. Obwohl beide wieder
verheiratet sind, beschließen sie, über das Wochenende gemeinsam aufs Land
zu fahren. Zwischen beiden scheint eine neue, tiefere Liebe entstanden zu sein.
Der 1973 für das schwedische Fernsehen entstandene Spielfilm wurde für den
Regisseur Ingmar Bergman ("Das Schweigen", "Wilde Erdbeeren","Fanny und
Alexander") zu einem weltweiten sensationellen Erfolg. Das zehnjährige Protokoll
einer Ehe wurde 1974 mit einem Golden Globe als "bester nichtamerikanischer
Film" ausgezeichnet. [ZDF]
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