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Claire will sich an ihrem 35. Geburtstag für den Mann ihres Lebens entscheiden. Darum
hat sie ihre drei Lover samt bestem Freund zu einem alles entscheidenden Abendessen
eingeladen. Doch statt einer Hochzeit gibt es noch vor dem Dessert vier Todesfälle -
und für Claire geht der Alptraum bei der Leichen-Entsorgung erst richtig los. In
seiner schwarzen Komödie "Serial-Lover" inszeniert James Huth einen schrägen
Todes-Reigen voll blutrünstigem Slapstick - einfach aus Spaß an der sadistischen Freud.
Saukomisch und saublutig. [Volker Gunske, tip, 7/1999]
Welche Probleme es bereiten kann, eine unerwünschte Leiche loszuwerden, hat Altmeister
Hitchcock schon vor einem halben Jahrhundert in "Immer Ärger mit Harry" lustvoll
zelebriert. Die französische Yuppie-Schnepfe Claire trifft dieses unschöne Schicksal
gleich mehrfach. Eigentlich wollte sie an diesem Abend ein für allemal entscheiden,
welchem ihrer Liebhaber sie den Vorzug zu geben gedenkt. Doch durch eine Folge
dummer Mißgeschicke befördert sie Sasha, Hakim, Ruitchi und Charles auf recht bizarre
Arten vom Leben zum Tode. Alles keine Absicht - aber wer glaubt das schon? Etwa der
ultrocoole Flic Cellier? James Huths makabre Komödie lebt mehr vom genüßlich
zusammengestellten Dekor und dem Spiel mit Versatzstücken als von Spannungs- oder
Schockmomenten und hat so trotz seiner 85 Minuten einige Längen aufzuweisen.
[Gerald Jung, Zitty, 17/1998]
(...) In 84 Minuten brennt Huth ein Feuerwerk an rabenschwarzer Situationskomik und
oft unvorhersehbaren Pointen ab, tobt sich vergnüglich auf der Leinwand aus und
konterkariert damit ebenso virtuos wie nonchalant gewaltästhetisierende Pseudo-Komödien
a la Tarantino. Wer diesen Film versäumt, ist selber Schuld. [W.O.P. Kistner, 18.3.1999]
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