Film: Serial Lover

 


 Titel  Serial Lover
 Land  Frankreich
 Jahr  1998
 Genre  Krimi
    Komödie
 FSK Kino  16
 Regie  James Huth
 Produzent  Philippe Rousselet
    Brahim Chioua (Coproduzent)
    Pierre Heros (Coproduzent)
 Kamera  Jean-Claude Thibaut
 Buch / Drehbuch  Romain Berthomieu
    James Huth
    Hugo Jacomet
 Musik  Bruno Coulais
 Schnitt  Scott Stevenson
 Kinostart  18. März 1999
 Darsteller  Michéle Laroque als Claire Doste
    Albert Dupontel als Insp. Eric Cellier
    Elise Tielrooy als Alice Doste
    Michel Vuillermoz als Charles
    Gilles Privat als Ruitchi
    Zinedine Soualem als Hakim
    Antoine Basler als Sacha
    Didier Benureau als Helgen
    Philippe Vieux als Giuseppe
    Patrick Ligardes als Pino
    Isabelle Nanty als Isabelle
    Maurice Barthelmy als Maurice
    Marina Fois als Mina
    Steve Suissa als Steve
    Elise Larnicol
    Alexandra Fleisher
    Pierre-Francois Martin-Laval
 Bemerkungen  Uraufführung: Eröffnungsfilm beim Fantasy Filmfest 1998
    Verleih: Highlight / Constantin
    Produktionsfirma: Le Studio Canal+ / France 2 Cinema / Captain Movies mit Canal + / Sofica Sofinergie 4
    Kostüme: Olivier Beriot
 Bei amazon.de bestellen:  DVD RC2 deutsch FSK-16
    VHS-ideo PAL deutsch FSK-16

Claire will sich an ihrem 35. Geburtstag für den Mann ihres Lebens entscheiden. Darum hat sie ihre drei Lover samt bestem Freund zu einem alles entscheidenden Abendessen eingeladen. Doch statt einer Hochzeit gibt es noch vor dem Dessert vier Todesfälle - und für Claire geht der Alptraum bei der Leichen-Entsorgung erst richtig los. In seiner schwarzen Komödie "Serial-Lover" inszeniert James Huth einen schrägen Todes-Reigen voll blutrünstigem Slapstick - einfach aus Spaß an der sadistischen Freud. Saukomisch und saublutig. [Volker Gunske, tip, 7/1999]

Welche Probleme es bereiten kann, eine unerwünschte Leiche loszuwerden, hat Altmeister Hitchcock schon vor einem halben Jahrhundert in "Immer Ärger mit Harry" lustvoll zelebriert. Die französische Yuppie-Schnepfe Claire trifft dieses unschöne Schicksal gleich mehrfach. Eigentlich wollte sie an diesem Abend ein für allemal entscheiden, welchem ihrer Liebhaber sie den Vorzug zu geben gedenkt. Doch durch eine Folge dummer Mißgeschicke befördert sie Sasha, Hakim, Ruitchi und Charles auf recht bizarre Arten vom Leben zum Tode. Alles keine Absicht - aber wer glaubt das schon? Etwa der ultrocoole Flic Cellier? James Huths makabre Komödie lebt mehr vom genüßlich zusammengestellten Dekor und dem Spiel mit Versatzstücken als von Spannungs- oder Schockmomenten und hat so trotz seiner 85 Minuten einige Längen aufzuweisen. [Gerald Jung, Zitty, 17/1998]

(...) In 84 Minuten brennt Huth ein Feuerwerk an rabenschwarzer Situationskomik und oft unvorhersehbaren Pointen ab, tobt sich vergnüglich auf der Leinwand aus und konterkariert damit ebenso virtuos wie nonchalant gewaltästhetisierende Pseudo-Komödien a la Tarantino. Wer diesen Film versäumt, ist selber Schuld. [W.O.P. Kistner, 18.3.1999]

© 1986-2323 www.bmovie.de / Jürgen Daub