Film: Mensch Mutter

 


 Titel  Mensch Mutter
 Land  Deutschland
 Jahr  2003.04.11
 Genre  Drama
    Komödie
 Länge Fernsehen  88 min.
 Regie  Florian Gärtner
 Ausf. Produzent  Christian Granderath
 Produzent  Uli Eberle
 Kamera  Nathalie Wiedemann
 Buch / Drehbuch  Florian Gärtner
    Sabine Holtgreve
 Musik  Mark Polscher
 Schnitt  Matthias Kehr
    Claudia Wolscht
 Kostüme  Ursula Brunthaler
    Petra Münch
    Greta Zeppel
 Szenenbild  Eva Schröder
 TV-Ausstrahlungen  20. Oktober 2004, 20 Uhr 15 in ARD
    8. Januar 2005, 22 Uhr in NDR
    8. Mai 2005, 23 Uhr 10 in MDR
    8. Mai 2005, 20 Uhr 15 in RBB
 Darsteller  Suzanne von Borsody als Vreni
    Rosemarie Fendel als Hilde
    Jan Gregor Kremp als Arno
    André Kaminski als Mike
    Tina Ruland als Dana Kosswitz
    Stefan Jürgens als Rolf
    Horst-Günter Marx als Manfred
    Petra Berndt als Renate
    Heidy Forster als Frau Schuster
    Martin Halm als Klaus
    Nikol Voigtländer als Dr. Geller
    Alexander Mork als Teenager

Die erfolgreiche Lektorin Vreni macht eine schwere Zeit durch: Die Trennung von ihrem untreuen Ehemann Manfred verwindet sie nur mit Mühe, ihr geliebter Sohn Mike wird demnächst ebenfalls das mütterliche Heim verlassen, um für ein Jahr in die USA zu gehen, und im Verlag muss sie sich gegen eine junge, aufstrebende Konkurrentin durchsetzen.
Als wären das nicht genug Sorgen, erleidet Vrenis rüstige Mutter Hilde völlig unerwartet einen Schlaganfall. Da Vrenis Bruder Rolf sich elegant aus der Affäre zieht, muss Vreni ihre Mutter bei sich aufnehmen, bis die alte Dame in ihre eigene Wohnung zurückkehren kann. Spannungen sind vorprogrammiert, da Hilde sich in recht dominanter Weise in das Leben ihrer zurückhaltenden Tochter einmischt.
Sie versucht nicht nur, Vreni in Karrierefragen zu "beraten", sondern hat sich außerdem das Ziel gesteckt, die Ehe ihrer Tochter zu kitten. In ihrem neuen Nachbarn, dem sympathischen Arno, der ebenfalls seine alte Mutter pflegt, findet Vreni einen verständnisvollen Gesprächspartner. Obwohl Hilde spürt, dass Vreni durchaus mehr für Arno empfindet, als nur Freundschaft, macht die Mutter aus ihrem Missfallen an dem etwas introvertierten Mann keinen Hehl. Sie verdächtigt ihn sogar, seine eigene Mutter vergiften zu wollen.
Als Manfred sich eines Tages bei Vreni meldet und um ein Treffen bittet, schöpft sie zaghafte Hoffnung auf eine Versöhnung. Wenig später, ausgerechnet am 75. Geburtstag ihrer Mutter, erfährt Vreni jedoch, dass Manfred sich vor allem auf Bitten Hildes hin mit ihr getroffen hatte. Nun platzt ihr endgültig der Kragen. Vreni erkennt, dass es eine offene Aussprache zwischen ihr und ihrer Mutter geben muss. Dabei brechen lange verdrängte Konflikte auf und schmerzvolle Wahrheiten kommen ans Licht. Doch durch die reinigende Kraft dieses Gesprächs finden Mutter und Tochter endlich wieder zueinander. Am Ende gelingt es Vreni, die Vergangenheit ruhen zu lassen und voller Optimismus ein neues Leben zu beginnen.

 
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aktualisiert am 2005-05-08...2005-06-06 durch JSD