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Die 36-jährige Musik- und Bewegungstherapeutin Marlene Hagedorn hat nach zwei
gescheiterten Partnerschaften mit der Spezies "Mann" so ziemlich abgeschlossen.
Unglücklich ist sie darum nicht. Denn Marlene fühlt sich von ihrem Beruf und dem
manchmal chaotischen häuslichen Leben mit ihren drei Töchtern, der 18-jährigen
Nadja, der 13-jährigen Miriam und der kleinen Cilli, vollständig ausgefüllt. Als
Marlenes Mutter stirbt, siedelt der Frauenclan in eine geerbte Doppelhaushälfte
mit Garten und Schuppen um. Die umtriebigen, musisch begabten Mädchen nehmen das
Gelände sofort begeistert in Besitz. Alles könnte perfekt sein. Wäre da nicht der
ebenfalls gerade erst eingezogene Nachbar Henri Schaaf, ein Komponist, der nach
dem Tod seines Bruders und Partners Frank in einer kreativen Krise steckt. Der
Musiker besitzt Qualitäten, die bei Männern selten sind: Er ist sensibel, hat ein
Gespür für Schönheit - und würde nie auf die Idee kommen, seine dreckigen Socken
herum liegen zu lassen. Aber die bevorstehende Premiere seines Musicals, dem immer
noch der Top-Hit fehlt, setzt Henri unter Stress. Jede Lebensäusserung der
Hagedornschen Familie scheint ihm auf die Nerven zu gehen: Cillis ungebetene
Besuche, die Proben, die Nadja mit ihrer Band im Schuppen veranstaltet, Miriams
Ballett-Übungen. Als Marlene sich auch noch selbstständig macht und die Eröffnung
einer Praxis in ihrem Teil des Hauses plant, kommt es zwischen ihr und Henri zu
einer Serie von Missverständnissen und Auseinandersetzungen. Nur Cilli und Henris
fürsorgliche Mutter lassen sich nicht von der Idee abbringen, dass die beiden
eigentlich ein wunderbares Paar wären.
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