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Die Idylle in dem kleinen westafrikanischen Dorf mit seinen romantischen
Sonnenuntergängen trügt. Karaba, eine böse Zauberin, hat über das ganze Dorf einen
Fluch ausgesprochen: Brunnen versiegen, Felder vertrocknen und nach und nach
verschwinden die Männer. Die Macht der Hexe scheint unüberwindlich. Niemand wagt
es, sich Karaba entgegenzustellen - bis auf den kleinen Kiriku. Kaum auf der Welt,
erforscht der mutige Junge die Ursachen dieser Katastrophe. In Karabas Reich muss
er viele aufregende Abenteuer bestehen, bis er mithilfe des "Weisen Großvater vom
großen Berg" dem Geheimnis auf die Spur kommt: Die Zauberin ist nämlich nicht von
Natur aus böse. Sie leidet Höllenqualen - Ursache ist ein Stachel in ihrem Rücken.
Kiriku gelingt es, diesen Stachel zu entfernen. Plötzlich kommen Karabas Liebreiz
und Schönheit zur Geltung, und der Fluch hat seine Wirkung verloren.
"Kiriku und die Zauberin" porträtiert Afrika und die Afrikaner. Ausgehend von
einem westafrikanischen Märchen erzählt Regisseur Michel Ocelot eine Geschichte
über Gut und Böse und was dazwischen liegt. Mit ungewöhnlichen Bildern und
aufwändiger Animation wird der Zuschauer in eine fremde, faszinierende Kultur
geführt. [ZDF]
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