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Zu Kriegsende liegt auch die Dresdener Zigarettenfabrik in Schutt und Asche.
Obwohl Nichtraucher, blutet Kalle das Herz - schließlich war es seine
Arbeitsstätte. Um sie wieder aufzubauen, braucht man vor allem Karbid zum
Schweißen. Kalle hat eine Quelle in Wittenberg. Er macht sich auf den Weg
dorthin und muß nun - mit sieben Fässern - zurück: per Anhalter. Das
Abenteuer läßt sich gut an. Die sympathische Karla nimmt ihn ein Stück
in ihrem Fuhrwerk mit. Am liebsten würde er bei ihr bleiben, aber die
Pflicht treibt ihn weiter. Daß er zurückkommen wird, ist versprochen.
Sein einziges Zahlungsmittel, Zigaretten, nimmt ihm ein LKW-Fahrer für
eine kleine Wegstrecke ab. Bis er Dresden erreicht, muß er sich noch vom
Verdacht der Plünderei reinwaschen, einen Schiffbruch überstehen, sich
eines geschäftstüchtigen US-Offiziers und einer mannstollen Witwe entledigen.
Zwei Fässer bringt er glücklich durch - genug für den Neuanfang.
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