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Im Königreich von Izmir ist der Friede in Gefahr. Der böse Magier Profion und sein
Gefolge tyrannisieren die Bürger und wollen Kaiserin Savina von ihrem Thron stoßen.
Diese aber lässt nichts unversucht, um der drohenden Gefahr zu trotzen. Die Situation
erscheint aussichtslos, nur mit dem legendären Zepter von Savrille kann Savina den
Magier besiegen. Doch das befindet sich an einem schwer zugänglichen Ort und die Reise
dorthin birgt viele Gefahren. Verzweifelt bedient sich Savina der Diebe Ridley und
Snails. Begleitet von der Fährtenleserin und Fee Norda und dem lustigen Zwerg Elwood
begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise - der Wettlauf gegen das Böse beginnt...
Effektlastige Adaption des legendären Computerspiels, in der sich Kleingangster Ridley
nach einem Einbruch in die Schule der Magie genötigt sieht, an der Seite der Zaubermaid
Marina gegen die Mächte des Bösen anzutreten.
[Entertainment Markt]
Das mystische Reich Izmer wird von Magiern beherrscht, die mit übermenschlichen Kräften
die Bevölkerung unterdrücken. Nur die junge Kaiserin Savina träumt von der Gleichheit
aller. Deshalb will ihr der machthungrige Zauberer Profion das Zepter entreißen, mit
dem sie goldene Drachen befehligen kann. Unterdessen soll sein Handlanger Damodar nach
dem legendären 'Rod of Savrille' suchen, der ihm Macht über rote Drachen verleiht. Als
die Gelegenheitsdiebe Ridley und Snails ihm versehentlich in die Quere kommen, beginnt
eine abenteuerliche Jagd...
Basierend auf dem im Mittelalter angesiedelten, gleichnamigen Rollenspiel erzählt
Regie-Debütant Courtney Solomon ein flottes Märchen vom Jungen, der heldenhaft die
Welt aus den Klauen des Bösen erretten muss. Dabei dominieren in der von Joel Silver
('Stirb langsam') produzierten Abenteuer-Saga vor allem Spezialeffekte, die in einem
Drachenkampf hoch über den Dächern Izmers gipfeln. Dass computergenerierte Tricks
und Produktionsdesign dabei überraschend preisgünstig ausfallen, wird die große
Fantasy-Fangemeinde nicht weiter stören. [VideoWoche]
Während 'Gladiator' neuen Wind in die Arena der 'Schwert und Sandalen'-Epen brachte,
sind ähnliche Impulse von 'Dungeons & Dragons' für das 'Schwert und Schloss'-Genre
kaum zu erwarten. Basierend auf dem im Mittelalter angesiedelten Rollenspiel gleichen
Titels, braute Regienovizin Courtney Solomon ein lärmendes Fantasy-Gebräu zusammen,
das mit einem überraschend preisgünstigen Look aufwartet. Die Story bewegt sich auf
den wohlbekannten Pfaden typischer Heldenlegenden, bei der ein junger Tropf zum Mann
heranreifen muss, um so die Welt vor einem machtgierigen Bösewicht zu bewahren. Bei
besagtem Jüngling handelt es sich um den kleinen Dieb Ridley (Keanu-Reeves-Klon Justin
Whalin), der seinen besten Freund Snails (Marlon Wayans) davon überzeugt, in die Schule
der Magie einzubrechen. Dadurch werden sie in die Intrige des reaktionären Ratgebers
Profion (ein enthemmt grimassierender Jeremy Irons) gegen die humanitäre Kaiserin
Savina (Thora Birch aus 'American Beauty') verwickelt. Zunächst nur widerwillig helfen
sie der jungen Zaubermaid Marina (Rachael-Leigh-Cook-Lookalike Zoe McLellan), für die
Kaiserin ein geheimnisvolles Zepter zu suchen, das Kontrolle über eine Armee von roten
Drachen verleiht. Doch auch Profion und seine Schergen (darunter der einstige 'Passagier
57'-Bösewicht Bruce Payne) wollen an den allmächtigen Zauberstab gelangen und heften
sich dicht an ihre Fersen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, da Profion gleichzeitig
versucht, den Senat gegen die Kaiserin aufzuhetzen und sie zum Rücktritt zu zwingen.
Die computergenerierten Effekte muten teilweise dermaßen unterentwickelt an, dass man
meint, nicht vor der Verfilmung, sondern vor einem tatsächlichen Videospiel zu sitzen.
Recht gelungen ist hingegen eine 'Indiana Jones'-inspirierte Juwelensuche, die den
Protagonisten durch ein lebensgefährlich vertracktes Labyrinth führt. Unterhaltsam
erweist sich auch die stellenweise aufblitzende unfreiwillige Komik, beispielsweise
wenn eine der Hauptfiguren bei ihrem als dramatisch vorgesehenen Ableben Schwerstarbeit
zu leisten scheint, nicht selbst in Gelächter auszubrechen - sicherlich eine der
feinsten Sterbeleistungen seit Peter Sellers im Prolog von 'Der Partyschreck' minutenlang
aus dem Leben schied. Abgesehen vom effektegespickten Showdown, in dem sich Horden von
feindlichen Drachen einen erbitterten Luftkrieg leisten, hält man den Erzählton
weitgehend flachsig-frech. Insgesamt gesehen wird nichts Neues geboten. Eingefleischte
Genrefans und Freunde des Videogames werden dennoch interessiert sein.
[ara. Blickpunkt: Film]
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