Film: Dungeons & Dragons

 


 Titel  Dungeons & Dragons
    Dungeons & Dragons: The Movie
 Land  USA
 Jahr  2000
 Genre  Fantasy
 Länge Fernsehen  97 min.
 FSK Fernsehen  12
 Regie  Courtney Solomon
 Ausf. Produzent  Nelson Leong
    Joel Silver
    Allan Zeman
 Produzent  Thomas M. Hammel
    Kia Jam
    Courtney Solomon
 Co-Produzent  Ann Flagella
    Mark Leahy (2)
    David Minkowski
    Steve Richards (1)
    Conrad Riggs
    Bruce Rockowitz
    Matthew Stillman
    Sean T. Stratton
 sonstiger Produzent  Allen Crawford
    Bob Dahlin
    Nancy Koester
    John Raczka
    Justin Whalin
 Kamera  Douglas Milsome
 Buch / Drehbuch  Topper Lilien
    Carroll Cartwright
    E. Gary Gygax
 Musik  Justin Caine Burnett
 Schnitt  Caroline Ross (1)
 DVD- / Video-Start  16. Oktober 2001
 TV-Ausstrahlungen  15. Mai 2005, 20 Uhr 15 in RTL
    16. Mai 2005, 16 Uhr 45 in RTL
 Darsteller  Jeremy Irons als Profion
    Bruce Payne (1) als Damodar
    Justin Whalin als Ridley Freeborn
    Marlon Wayans als Snails
    Robert Miano als Azmath
    Tomás Havrlik als Mage
    Thora Birch als Empress Savina
    Edward Jewesbury als Vildan Vildir
    Zoe McLellan als Marina Pretensa
    Lee Arenberg als Elwood Gutworthy
    Kristen Wilson (1) als Norda
    Martin Astles als Orc #1
    Matthew O'Toole (2) als Orcs
    David O'Kelly als Three Eyes
    Richard O'Brien (1) als Xilus
    Kia Jam als Thief #1
    Nicolas Rochette als Thief #2
    David Mandis als Thief #3
    Robert Henny als Crimson Brigade
    Stanislav Ondricek als Another Mage
    Roman Hemala als Council Mage
    Tom Baker (1) als Halvarth
    Andrew Blau (1) als Elf #1
    Marta Urbanová als Elf #2
    Jirí Machácek als Loyalist General
    Dave Arneson als Cameo appearance
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Im Königreich von Izmir ist der Friede in Gefahr. Der böse Magier Profion und sein Gefolge tyrannisieren die Bürger und wollen Kaiserin Savina von ihrem Thron stoßen. Diese aber lässt nichts unversucht, um der drohenden Gefahr zu trotzen. Die Situation erscheint aussichtslos, nur mit dem legendären Zepter von Savrille kann Savina den Magier besiegen. Doch das befindet sich an einem schwer zugänglichen Ort und die Reise dorthin birgt viele Gefahren. Verzweifelt bedient sich Savina der Diebe Ridley und Snails. Begleitet von der Fährtenleserin und Fee Norda und dem lustigen Zwerg Elwood begeben sie sich auf eine abenteuerliche Reise - der Wettlauf gegen das Böse beginnt...

Effektlastige Adaption des legendären Computerspiels, in der sich Kleingangster Ridley nach einem Einbruch in die Schule der Magie genötigt sieht, an der Seite der Zaubermaid Marina gegen die Mächte des Bösen anzutreten. [Entertainment Markt]

Das mystische Reich Izmer wird von Magiern beherrscht, die mit übermenschlichen Kräften die Bevölkerung unterdrücken. Nur die junge Kaiserin Savina träumt von der Gleichheit aller. Deshalb will ihr der machthungrige Zauberer Profion das Zepter entreißen, mit dem sie goldene Drachen befehligen kann. Unterdessen soll sein Handlanger Damodar nach dem legendären 'Rod of Savrille' suchen, der ihm Macht über rote Drachen verleiht. Als die Gelegenheitsdiebe Ridley und Snails ihm versehentlich in die Quere kommen, beginnt eine abenteuerliche Jagd...
Basierend auf dem im Mittelalter angesiedelten, gleichnamigen Rollenspiel erzählt Regie-Debütant Courtney Solomon ein flottes Märchen vom Jungen, der heldenhaft die Welt aus den Klauen des Bösen erretten muss. Dabei dominieren in der von Joel Silver ('Stirb langsam') produzierten Abenteuer-Saga vor allem Spezialeffekte, die in einem Drachenkampf hoch über den Dächern Izmers gipfeln. Dass computergenerierte Tricks und Produktionsdesign dabei überraschend preisgünstig ausfallen, wird die große Fantasy-Fangemeinde nicht weiter stören. [VideoWoche]

Während 'Gladiator' neuen Wind in die Arena der 'Schwert und Sandalen'-Epen brachte, sind ähnliche Impulse von 'Dungeons & Dragons' für das 'Schwert und Schloss'-Genre kaum zu erwarten. Basierend auf dem im Mittelalter angesiedelten Rollenspiel gleichen Titels, braute Regienovizin Courtney Solomon ein lärmendes Fantasy-Gebräu zusammen, das mit einem überraschend preisgünstigen Look aufwartet. Die Story bewegt sich auf den wohlbekannten Pfaden typischer Heldenlegenden, bei der ein junger Tropf zum Mann heranreifen muss, um so die Welt vor einem machtgierigen Bösewicht zu bewahren. Bei besagtem Jüngling handelt es sich um den kleinen Dieb Ridley (Keanu-Reeves-Klon Justin Whalin), der seinen besten Freund Snails (Marlon Wayans) davon überzeugt, in die Schule der Magie einzubrechen. Dadurch werden sie in die Intrige des reaktionären Ratgebers Profion (ein enthemmt grimassierender Jeremy Irons) gegen die humanitäre Kaiserin Savina (Thora Birch aus 'American Beauty') verwickelt. Zunächst nur widerwillig helfen sie der jungen Zaubermaid Marina (Rachael-Leigh-Cook-Lookalike Zoe McLellan), für die Kaiserin ein geheimnisvolles Zepter zu suchen, das Kontrolle über eine Armee von roten Drachen verleiht. Doch auch Profion und seine Schergen (darunter der einstige 'Passagier 57'-Bösewicht Bruce Payne) wollen an den allmächtigen Zauberstab gelangen und heften sich dicht an ihre Fersen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, da Profion gleichzeitig versucht, den Senat gegen die Kaiserin aufzuhetzen und sie zum Rücktritt zu zwingen. Die computergenerierten Effekte muten teilweise dermaßen unterentwickelt an, dass man meint, nicht vor der Verfilmung, sondern vor einem tatsächlichen Videospiel zu sitzen. Recht gelungen ist hingegen eine 'Indiana Jones'-inspirierte Juwelensuche, die den Protagonisten durch ein lebensgefährlich vertracktes Labyrinth führt. Unterhaltsam erweist sich auch die stellenweise aufblitzende unfreiwillige Komik, beispielsweise wenn eine der Hauptfiguren bei ihrem als dramatisch vorgesehenen Ableben Schwerstarbeit zu leisten scheint, nicht selbst in Gelächter auszubrechen - sicherlich eine der feinsten Sterbeleistungen seit Peter Sellers im Prolog von 'Der Partyschreck' minutenlang aus dem Leben schied. Abgesehen vom effektegespickten Showdown, in dem sich Horden von feindlichen Drachen einen erbitterten Luftkrieg leisten, hält man den Erzählton weitgehend flachsig-frech. Insgesamt gesehen wird nichts Neues geboten. Eingefleischte Genrefans und Freunde des Videogames werden dennoch interessiert sein. [ara. Blickpunkt: Film]

 
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aktualisiert am 2002-08-08...2005-06-14 durch JSD