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Sie haben längst unsere Sicherheitssysteme ausgehöhlt und ihre profitablen
Geschäfte etabliert: Drogen, Prostitution, Geldwäsche. Doch die neuen
Verbrecherbanden wollen mehr: Sie greifen nach der Macht in Europa. Von der
Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, befindet sich Europa bereits im Krieg mit
international agierenden Kartellen. Es ist ein Krieg, der unbedingt gewonnen
werden muss; denn die Gesetzesbrecher kontrollieren bereits einige der
Führungsetagen von Industrie und Banken.
Ein Mann stellt sich dem Kampf. Als der Ex-Cop Johan Falk unabsichtilich ihre
Pläne durchkreuzt, gerät er ins Visier der Mächtigen. Sie jagen ihn quer durch
Europa, aber Falk ist schneller und besser als ihre Söldner. Ein einzelner Mann
lässt die großen Bosse zittern.
Kurz nachdem der neue Chef von Europol der Presse seine drei-Wellen-Theorie
bezüglich der osteuropäischen Mafiaexpansion in Richtung Westen darlegt
(Infiltration, Strukturaufbau, Expansion in Finanzwelt), strecken ihn Schüsse
nieder, gerade als er im Restaurant den Sorgen einer gefährdeten Kronzeugin
lauscht. Schwedencop und Familienvater Johan Falk hat fortan alle Hände voll
zu tun, auf fremdem Terrain und gejagt von Gott und der Welt mitsamt dieser
und weiterer persönlicher Schutzbefohlenen den Kopf über Eiswasser zu halten.
Stell dir vor, irgendwo in Europa würden intelligentere, inhaltlich brisantere
Thriller als in Hollywood zu ungefähr denselben qualitativen Bedingungen
gedreht - und keiner guckt hin! Krimis aus Schweden, zwischen Buchdeckel
gebunden längst ein fester Kulturbegriff, machen auch als Film etwas her,
wovon bereits zwei direkte Vorgänger von diesem künden ('Zero Tolerance'
und 'Livvakterna'). Ohne Hollywoodstars bleibt's ein Geheimtip, auf den zu
verzichten gleichwohl kein Genrefreund sich leisten sollte. [VideoWoche]
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