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In einer nicht all zu fernen Zukunft regiert der große Bruder namens Staat mit Hilfe
ausgeklügelter Computerprogramme, in welchen man mißliebige Geister einfach verschwinden
lassen kann. Auch der vormalige Programmierer Shadowman ist in die körperlose
Gegenwelt eingetaucht, allerdings nicht, ohne eine vernichtende Waffe mitzunehmen,
deren Einsatz "von der anderen Seite" aus Millionen Menschenleben fordern könnte.
Agent Jones ihm hinterher, um den Shadowman unschädlich zu machen.
Eine Corporation namens Zirkon kontrolliert den "Exile Chair", eine Maschine, die
den menschlichen Körper beseitigt, aber das Gehirn konserviert: das ultimative
Gefängnis. Doch das Programm hat einen tödlichen Nebeneffekt: Alle Gehirne verbinden
sich zu einer Einheit, genannt Matrix, und vernichten eine ganze Stadt. Gleichzeitig
dringt ein Killer mit einem Programm in die Welt der Matrix ein, mit der er die ganze
Erde nach seinem Willen beherrschen will. Special Agent Steven Falcon setzt sein
Leben aufs Spiel, um diese Waffe zu zerstören! [unbekannter Autor]
Ein Mann - wegen seiner besonderen Fähigkeiten ausgewählt - begibt sich in eine
virtuelle, von Rechnern geschaffene Welt, genannt "Matrix", um die Menschheit zu
retten. Auch wenn das an den Blockbuster mit Keanu Reeves von 1999 erinnert, Dark
Drive entstand bereits zwei Jahre zuvor und hat, außer dieser Prämisse, nichts mit
Matrix gemein.
In der allernächsten Zukunft ist die Todesstrafe abgeschafft, das Bewusstsein der
Delinquenten wird stattdessen für immer in die künstliche Umgebung versetzt, die
sich in nichts von der realen Welt unterscheidet. Eines Tages kommt es zu einer
Rückkoppelung all dieser verbrecherischen Energien und Unschuldige kommen zu Tode.
Einer der Entwickler des Cyberknasts muss sich selbst dorthin begeben, um Schlimmeres
zu verhindern.
Skript und Look bedienen sich hemmungslos im Genre-Kino: Tron, Blade Runner, Der
Rasenmähermann und Total Recall, allerdings ohne deren Originalität oder Qualität
zu erreichen. Aber um ehrlich zu sein, wie viele Filme der vergangenen Jahre haben
dies nicht getan? Am ehesten ist Dark Drive die Virtual-Reality-Variante von 'Die
Klapperschlange'. Natürlich ist dieser Streifen von Regisseur Philip J. Roth
(Velocity Trap, Apex) eine sehr kostengünstige Produktion ohne große Stars, die
sich aber zusammen mit dem Spezialeffektpersonal redlich bemühen. Während man ab
und an das Plastik der Kulissen durchschimmern sieht und erkennt, dass Computereffekte
mittlerweile günstiger sind als aufwändige Bauten, hat Dark Drive durchaus seine
Momente. Und es gibt immerhin eine Pointe, die auch nicht schlechter oder
vorhersehbarer ist als jene aus Sixth Sense oder Blair Witch Project. [Alexander Röder]
Eine vollelektronische Variante der "Klapperschlange" serviert B-Actionspezialist
Philip Roth in seinem preiswert arrangierten, gleichwohl recht effektvollen Sf-Thriller
mit No-Name-Besetzung. Auf "Stars" selbst vom Kaliber eines David Bradley oder Don
Wilson muß der Kunde also verzichten, doch machen Roths Newcomer ihre Sache auch
nicht schlechter, und das gesparte Geld floß in Ausstattung und Effekte. Kein Fall
für höchste Chartsränge, aber SF-Fans schlagen zu.
In einer nicht all zu fernen Zukunft regiert der große Bruder namens Staat mit Hilfe
ausgeklügelter Computerprogramme, in welchen man mißliebige Geister einfach
verschwinden lassen kann. Auch der vormalige Programmierer Shadowman ist in die
körperlose Gegenwelt eingetaucht, allerdings nicht, ohne eine vernichtende Waffe
mitzunehmen, deren Einsatz "von der anderen Seite" aus Millionen Menschenleben
fordern könnte. Agent Jones ihm hinterher, um den Shadowman unschädlich zu machen.
[VideoWoche]
Fürchterlich !
Die Idee der Story mag ja ganz nett sein, allerdings verzichtet der Film auf jegliche
Höhepunkte. Eigentlich hatte ich mir die DVD gekauft, um Julie Benz (Roswell,
Buffy-Im Bann der Dämonen) zu sehen. Sie wurde ja an dritter Stelle der Hauptdarsteller
aufgeführt. Ihr Auftritt beschränkte sich auf ca. 15 Minuten, in denen sie 5 Minuten
etwas sagte und dann in die Luft gesprengt wurde. Die Story ist wirr. Die Dialoge
wirken wie aneinandergeklebt. Das wird zum Glück zum Ende hin besser. Im englischen
Original (übrigens Dolby Digital 2.0) gewinnen die Dialoge etwas. Sie wirken dann
auch nicht mehr so abgehackt. Im Deutschen (Dolby Digital 5.1) wurde anscheinend
einfach schlampig übersetzt ohne Rücksicht auf die Originalstimmung. Der Film wird
durch den Originalton allerdings nicht besser. Also ich kann diesen Film nicht
weiterempfehlen, es sei denn zu Sammelzwecken. Vielleicht kommen B-Movie Fans ja
eher auf ihre Kosten. [unbekannter Autor]
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