Film: Darkdrive - Verschollen in der Matrix
 


Titel Darkdrive - Verschollen in der Matrix
  Dark Drive
Land USA
Jahr 1998
Länge Video / DVD 84 min.
Länge Fernsehen 80 min.
FSK Video / DVD 16
FSK Fernsehen 16
Regie Phillip J. Roth
Produzent James Hollensteiner
  Lisa Hope
  Jill Maxcy
  Ken Olandt
  Phillip J. Roth
  Gian-Carlo Scandiuzzi
  Elizabeth Weintraub
Kamera Andrés Garretón
Buch / Drehbuch Alec Carlin
Musik Jim Goodwin (II)
Schnitt Christian McIntire
TV-Ausstrahlungen 14. September 2001, 22 Uhr 00 in Vox
Darsteller Gian-Carlo Scandiuzzi als Matthew Stolopin
  Claire Stansfield als Tilda
  Nick Eldredge als Ken Allen
  Ken Olandt als Steven Falcon
  Christian W.C. Ryser als Tech One
  Suzanne Charnos als Tech Two
  Barry Ross Rinehart als Tech Three
  Christopher Goodson als Hacker
  Thomas Craig Elliott als Tye
  Natasha Roth als Little Girl
  Natalie Scandiuzzi als Tammy
  Kerry Skalsky als Clerk
  Marcus Aurelius als Dayton
  Larry Albert als Old Man
  Eric Liddell als Byron
  Julie Benz als Julie Falcon
  Tony Doupe als Thackery
  Stefan Enriquez als Stefan
  Torrey Hanson als Helicopter Pilot
  William Hall Jr. als The Doorman
  Michael Hilow als Man Who Gets Shot
  Brian Finney als Bill
  Brian Faker als Ben
  David MacIntyre als Orville
  Cliff Lenderman als Bront
  Wayne Ballantyne als The Bartender
  Robert Rowe als Zean's Band
  Keith Milo als Zean's Band
  Rich Sheppard als Zean's Band
  Brady Green als Zean's Band
  Amy Caton-Ford als Termination Team
  Tom Spiller als Termination Team
  Alan Lande als Termination Team
  Brenda E. Mathers als The Voice of Zircon Computer
Stunt(wo)men Adam Hardy (Stunt Safety)
  Art Hickman (Stunt Safety)
  Michael Hilow
  Giovani Lampassi
  Ken Olandt
  Ron Otis (Stunt Coordinator)
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In einer nicht all zu fernen Zukunft regiert der große Bruder namens Staat mit Hilfe ausgeklügelter Computerprogramme, in welchen man mißliebige Geister einfach verschwinden lassen kann. Auch der vormalige Programmierer Shadowman ist in die körperlose Gegenwelt eingetaucht, allerdings nicht, ohne eine vernichtende Waffe mitzunehmen, deren Einsatz "von der anderen Seite" aus Millionen Menschenleben fordern könnte. Agent Jones ihm hinterher, um den Shadowman unschädlich zu machen.

Eine Corporation namens Zirkon kontrolliert den "Exile Chair", eine Maschine, die den menschlichen Körper beseitigt, aber das Gehirn konserviert: das ultimative Gefängnis. Doch das Programm hat einen tödlichen Nebeneffekt: Alle Gehirne verbinden sich zu einer Einheit, genannt Matrix, und vernichten eine ganze Stadt. Gleichzeitig dringt ein Killer mit einem Programm in die Welt der Matrix ein, mit der er die ganze Erde nach seinem Willen beherrschen will. Special Agent Steven Falcon setzt sein Leben aufs Spiel, um diese Waffe zu zerstören! [unbekannter Autor]

Ein Mann - wegen seiner besonderen Fähigkeiten ausgewählt - begibt sich in eine virtuelle, von Rechnern geschaffene Welt, genannt "Matrix", um die Menschheit zu retten. Auch wenn das an den Blockbuster mit Keanu Reeves von 1999 erinnert, Dark Drive entstand bereits zwei Jahre zuvor und hat, außer dieser Prämisse, nichts mit Matrix gemein.
In der allernächsten Zukunft ist die Todesstrafe abgeschafft, das Bewusstsein der Delinquenten wird stattdessen für immer in die künstliche Umgebung versetzt, die sich in nichts von der realen Welt unterscheidet. Eines Tages kommt es zu einer Rückkoppelung all dieser verbrecherischen Energien und Unschuldige kommen zu Tode. Einer der Entwickler des Cyberknasts muss sich selbst dorthin begeben, um Schlimmeres zu verhindern.
Skript und Look bedienen sich hemmungslos im Genre-Kino: Tron, Blade Runner, Der Rasenmähermann und Total Recall, allerdings ohne deren Originalität oder Qualität zu erreichen. Aber um ehrlich zu sein, wie viele Filme der vergangenen Jahre haben dies nicht getan? Am ehesten ist Dark Drive die Virtual-Reality-Variante von 'Die Klapperschlange'. Natürlich ist dieser Streifen von Regisseur Philip J. Roth (Velocity Trap, Apex) eine sehr kostengünstige Produktion ohne große Stars, die sich aber zusammen mit dem Spezialeffektpersonal redlich bemühen. Während man ab und an das Plastik der Kulissen durchschimmern sieht und erkennt, dass Computereffekte mittlerweile günstiger sind als aufwändige Bauten, hat Dark Drive durchaus seine Momente. Und es gibt immerhin eine Pointe, die auch nicht schlechter oder vorhersehbarer ist als jene aus Sixth Sense oder Blair Witch Project. [Alexander Röder]

Eine vollelektronische Variante der "Klapperschlange" serviert B-Actionspezialist Philip Roth in seinem preiswert arrangierten, gleichwohl recht effektvollen Sf-Thriller mit No-Name-Besetzung. Auf "Stars" selbst vom Kaliber eines David Bradley oder Don Wilson muß der Kunde also verzichten, doch machen Roths Newcomer ihre Sache auch nicht schlechter, und das gesparte Geld floß in Ausstattung und Effekte. Kein Fall für höchste Chartsränge, aber SF-Fans schlagen zu.
In einer nicht all zu fernen Zukunft regiert der große Bruder namens Staat mit Hilfe ausgeklügelter Computerprogramme, in welchen man mißliebige Geister einfach verschwinden lassen kann. Auch der vormalige Programmierer Shadowman ist in die körperlose Gegenwelt eingetaucht, allerdings nicht, ohne eine vernichtende Waffe mitzunehmen, deren Einsatz "von der anderen Seite" aus Millionen Menschenleben fordern könnte. Agent Jones ihm hinterher, um den Shadowman unschädlich zu machen. [VideoWoche]

Fürchterlich !
Die Idee der Story mag ja ganz nett sein, allerdings verzichtet der Film auf jegliche Höhepunkte. Eigentlich hatte ich mir die DVD gekauft, um Julie Benz (Roswell, Buffy-Im Bann der Dämonen) zu sehen. Sie wurde ja an dritter Stelle der Hauptdarsteller aufgeführt. Ihr Auftritt beschränkte sich auf ca. 15 Minuten, in denen sie 5 Minuten etwas sagte und dann in die Luft gesprengt wurde. Die Story ist wirr. Die Dialoge wirken wie aneinandergeklebt. Das wird zum Glück zum Ende hin besser. Im englischen Original (übrigens Dolby Digital 2.0) gewinnen die Dialoge etwas. Sie wirken dann auch nicht mehr so abgehackt. Im Deutschen (Dolby Digital 5.1) wurde anscheinend einfach schlampig übersetzt ohne Rücksicht auf die Originalstimmung. Der Film wird durch den Originalton allerdings nicht besser. Also ich kann diesen Film nicht weiterempfehlen, es sei denn zu Sammelzwecken. Vielleicht kommen B-Movie Fans ja eher auf ihre Kosten. [unbekannter Autor]

 
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aktualisiert am 2001-09-15 04:37 (MEZ) durch JSD